Brennholz für Winter - Richtig heizen, Foto: Knut Kuckel
Brennholz für Winter - Richtig heizen, Foto: Knut Kuckel

Brennholz für den Winter – Richtig heizen

Es riecht gut und es knistert schön. Nadelholz im Ofen. Der Jahresverlauf bestimmt die heimische Agenda. In diesen Tagen sorgt jeder, der kann, für den nahen Winter vor. Holzhackschnitzel werden gelagert, Brennholz gemacht.

Jeder so wie er kann. Wer über ein transportables Sägewerk verfügt hat es fein. Am Holzlagerplatz macht es aus Lärchen- oder Fichtenstämmen Kleinholz.

Holz gehört in Tirol zum Alltagsleben. Als Bauholz, für die Möbelfertigung oder – ganz unten auf der Verwendungsliste – als Brenholz. In Mieming und unseren Nachbargemeinden sieht der aufmerksame Fußgänger in diesen Tagen vorsorgende Holzschnitzel- oder Brennholzmacher. Wer eigene Ressourcen nutzen kann, ist fein ‚raus. Der Energieträger Holz ist wertvoll. Auch, weil er hierzulande weltmarktunabhängig ist.

Die Dorfgemeinschaft hilft sich beim Brennholzmachen. Wer kein eigenes Holz hat, kann es beim Bauern um die Ecke günstig kaufen. Auf dem Mieminger Plateau wird vorrangig Weichholz zum Heizen verwendet. Lärchen- oder Fichtenholz. Nadelhölzer sind harzig und lassen sich deshalb sehr schnell anzünden.

Richtig heizen will gelernt sein. Das Holz sollte höchstens noch einen Wassergehalt von 20 Prozent haben. Ein Brennholzstapel wird nicht von unten, sondern von oben entzündet. Entstehende Gast brennen so rascher aus und das Feuer ist schon nach wenigen Minuten rauchfrei.

Wir durften zuschauen beim Brennholzmachen. Die Holzschneidemaschine bediente am Bauernhof der Familie Post Nachbar Konrad Scharmer. Mathias Post transportierte die Holzstämme und Enkel Hannes Post lieferte das fertige Brennholz zum jeweiligen Bestimmungsort.

Quelle: → Mieming.online

Fotos: Knut Kuckel

Christoph Post

Sonnenhof Mieming Tirol - Pension der Familie Post.

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